Ostern, 05. April 2026 –
- Perikope 2-
Woche vom 05.04.2026 – 11.04.2026
Der Predigttext für das Osterfest steht in
2.Timotheus 2, 8 - 13
Erinnere dich daran:
Jesus Christus ist von den Toten auferstanden.
Er war ein Nachkomme Davids.
Das entspricht der Guten Nachricht, die ich verkünde.
Für sie muss ich leiden.
Ich bin sogar in Gefangenschaft wie ein Verbrecher.
Aber das Wort Gottes lässt sich nicht gefangen halten.
Deshalb ertrage ich das alles für die Menschen, die Gott erwählt hat:
Auch sie sollen durch Christus Jesus gerettet werden und Anteil an
der ewigen Herrlichkeit erhalten.
Auf das Wort, das ich dir nun weitergebe, kannst du dich verlassen:
Wenn wir mit Christus gestorben sind, dann werden wir auch mit ihm leben.
Wenn wir im Leiden standhaft bleiben, dann werden wir mit ihm regieren.
Wenn wir uns von ihm lossagen, dann wird auch er sich von uns lossagen.
Aber wenn wir treulos sind, bleibt er trotzdem treu.
Denn er kann nicht sich selbst untreu werden.
(BasisBibel)
-.-.-.-.-.-.-.-.-.--.-.-.--.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-
Karfreitag, 03. April 2026 –
- Perikope 2-
Woche vom 29.03.2026 – 04.04.2026
Der Predigttext für den Karfreitag steht in
1. Korinther 5, 19 – 21
Ja, in Christus war Gott selbst am Werk, um die Welt
mit sich zu versöhnen. Er hat den Menschen ihre Verfehlungen
nicht angerechnet. Und uns hat er sein Wort anvertraut,
das Versöhnung schenkt.
Wir treten also im Auftrag von Christus auf. Ja, Gott selbst l
ädt die Menschen durch uns ein. So bitten wir im Auftrag von Christus:
Lasst euch mit Gott versöhnen!
Christus ohne jede Sünde war, hat Gott ihm unsere
Sünde aufgeladen. Denn durch die Verbindung mit Christus sollen
wir an Gottes Gerechtigkeit teilhaben.
(BasisBibel)
-.-.-.-.-.-.-.-.-.--.-.-.--.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-
Gründonnerstag, 02. April 2026 –
- Perikope 2-
Der Predigttext für den Gründonnerstag steht in
2. Mose 12, 1- 4, (5) 6-8 (9) 10 – 14
Das Passafest wird eingesetzt
Der Herr sagte zu Mose und Aaron, als sie in Ägypten waren: »Der jetzige
Monat soll für euch der erste Monat sein. Mit diesem Monat soll bei euch
das Jahr beginnen.
Sagt der ganzen Gemeinde Israels: Am zehnten Tag dieses Monats soll jeder
Familienvater ein Lamm nehmen, je ein Lamm für jedes Haus.
Wenn eine Familie für ein Lamm zu klein ist, soll sie sich mit anderen
zusammentun. Sie soll es mit dem Nachbarn teilen, der dem eigenen Haus
am nächsten wohnt. Es sollen so viele Leute sein, dass sie das Lamm
ganz aufessen können.
Ein männliches Tier muss es sein, das ein Jahr alt und makellos ist.
Von den Schafen oder Ziegen sollt ihr es nehmen.
Bis zum 14. Tag dieses Monats sollt ihr es von der Herde getrennt halten.
Dann soll die ganze Versammlung Israels ihre Lämmer in der
Abenddämmerung schlachten.
Von dem Blut sollen sie etwas nehmen. Sie sollen es an den Türrahmen
des Hauses streichen, in dem sie das Lamm essen werden. Noch in derselben
Nacht sollen sie das Fleisch essen. Es soll am Feuer gebraten sein und
zu ungesäuertem Brot und bitteren Kräutern gegessen werden.
Ihr dürft es nicht roh oder in Wasser gekocht essen. Das Lamm muss am Feuer gebraten werden samt dem Kopf, den Schenkeln und den Innereien.
Ihr dürft nichts davon bis zum Morgen übrig lassen. Wenn am Morgen
doch noch etwas übrig ist, dann verbrennt es im Feuer.
Und so sollt ihr es essen: den Gürtel schon um die Hüften, die Schuhe an den
Füßen, den Stab in der Hand. Esst es in Eile!
Es ist das Passa, das für den Herrn gefeiert wird!
In dieser Nacht werde ich durch Ägypten schreiten. Alle Erstgeborenen
im Land werde ich erschlagen bei Mensch und Vieh.
Über alle Götter Ägyptens werde ich Gericht halten, ich, der Herr.
Das Blut an den Häusern, in denen ihr seid, soll euer Schutzzeichen sein.
Wo ich das Blut sehe, werde ich vorübergehen.
Wenn ich das Land Ägypten schlage,soll keine Plage euch treffen und
Verderben bringen.
Diesen Tag sollt ihr als Gedenktag halten. Feiert ihn als Fest den Herrn,
als Brauch für immer, von Generation zu Generation.«
(BasisBibel)
-.-.-.-.-.-.-.-.-.--.-.-.--.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-
Sonntag, 29. März 2026
6. Sonntag der Passionszeit
Palmarum
- Perikope 2 -
Woche vom 29.03.2026 – 04.04.2026
Der Predigttext für diesen Sonntag steht in
Markus 14, (1-2) 3- 9
Es waren noch zwei Tage bis zum Passafest und den Tagen der
ungesäuerten Brote. Die führenden Priester und die Schriftgelehrten
suchten nach einer Möglichkeit, Jesus mit einer List zu verhaften
und umzubringen.
Sie sagten aber: »Auf gar keinen Fall während des Festes,
damit es keine Unruhe im Volk gibt.«
Jesus war in Betanien. Er war zu Gast bei Simon, dem Aussätzigen.
Als er sich zum Essen niedergelassen hatte, kam eine Frau herein.
Sie hatte ein Fläschchen mit Salböl dabei. Es war reines kostbares Nardenöl.
Sie brach das Fläschchen auf und träufelte Jesus das Salböl auf den Kopf.
Einige ärgerten sich darüber und sagten zueinander: »Wozu verschwendet
sie das Salböl?
Das Salböl war über 300 Silberstücke wert. Man hätte es verkaufen und
das Geld den Armen geben können.«
Sie überschütteten die Frau mit Vorwürfen.
Aber Jesus sagte: »Lasst sie doch!
Warum macht ihr der Frau das Leben schwer?
Sie hat etwas Gutes an mir getan.
Es wird immer Arme bei euch geben, und ihr könnt ihnen helfen,
wann immer ihr wollt. Aber mich habt ihr nicht für immer bei euch.
Die Frau hat getan, was sie konnte: Sie hat meinen Körper im Voraus
für mein Begräbnis gesalbt.
Amen, das sage ich euch: Auf der ganzen Welt wird man die gute Nachricht
von mir verkünden. Dann wird man auch erzählen, was sie getan hat.
So wird man sich immer an sie erinnern.«
(BasisBibel)
Wer lieber hört:
Die Jünger sind mit Jesus auf dem Weg nach Jerusalem.
Jesus weiß, was ihn erwartet; und die Endgültigkeit des Planes Gottes
macht ihm bereits zu schaffen.
- Später wird von ihm berichtet, dass er im Garten Getsemani
zu seinen Jüngern sagt: „ Ich bin verzweifelt und voller Todesangst.“
Er zog er sich alleine zurück, warf sich auf den Boden und bat Gott darum,
ihm diese schwere Stunde zu ersparen, wenn es möglich wäre.
Er bat: „ Abba, mein Vater, für dich ist alles möglich.
Nimm doch diesen Becher fort, damit ich ihn nicht trinken muss!
Aber nicht das, was ich will, soll geschehen – sondern das, was du willst!“
(Markus 14, 35 – 36) –
Ob seine Jünger wirklich erfasst hatten, was Jesus bevorstand
– und wie der Weg enden wird, auf den sie sich mit ihm gemacht haben?
Im Haus des Simon ist dann plötzlich diese Frau da, die mit einem
kleinen Fläschchen voller kostbarem Salböl auf Jesus zugeht.
Es wird nichts weiter über diese Frau berichtet, wer sie ist,
wo sie herkommt, warum sie ganz einfach das Fläschchen aufbricht
und das kostbare Öl Jesus auf das Haupt träufelt.
Keine hastige Handlung, nicht verschämt und fragend.
Liebevoll und in großer Hingabe, fließt hier das Kostbarste,
was die Frau besitzt, auf das Haupt ihres Heilands.
Ich möchte in diesem berührenden Anblick verweilen.
Aber die Anwesenden stören diese andächtige Stille.
Sie überschütteten die Frau mit Vorwürfen.(Vers 5)
Sofort wird eingeordnet, wie viel dieses Öl wert war und,
dass es sicher besser für die Armen verwendet worden wäre.
Auch in diesem Moment der Geschichte, erfahre ich nichts über die Frau,
die da so verurteilt wird.
Ob sie erschrocken war, geweint hat, ob sie hilfesuchend Jesus
angeschaut hat?
Vielleicht ist sie auch voller Angst aus dem Haus geflohen.
Aber Jesus sagte: »Lasst sie doch! Warum macht ihr der Frau das Leben schwer?
Sie hat etwas Gutes an mir getan.
Jesus Gutes tun!
Jesus Gutes tun?
Sind wir es nicht gewohnt, dass Jesus Gutes an uns tut?
Die ersten Kapitel der Evangelien sind voll von Krankenheilungen,
Zuspruch, Liebe und Erbarmen, die Jesus für die Menschen hat,
die ihm begegnen.
Und Jesus, was hat er an Gutem empfangen?
Ist diese Frau in Betanien tatsächlich die erste, die etwas FÜR Jesus tut?
Jesus nimmt diese Salbung dankbar an
Die Frau hat getan, was sie konnte: Sie hat meinen Körper im Voraus
für mein Begräbnis gesalbt.
Ob ihr das bewusst war oder nicht, sie hat diese Salbung
aus Glaube und Liebe für ihren Herrn getan.
Und dafür spricht ihr Jesus einen ganz besonderen Segen zu:
Amen, das sage ich euch:
Auf der ganzen Welt wird man die gute Nachricht von mir verkünden.
Dann wird man auch erzählen, was sie getan hat.
So wird man sich immer an sie erinnern.«
Wenn ich Jesus in der Passionszeit, auf dem Weg zum Kreuz begleite,
will ich mir Zeit nehmen, ihm Gutes zu tun.
Salben kann ich ihn nicht mehr, aber was ich persönlich
an Kostbarkeiten besitze in meiner Seele und meinem Herzen,
in meiner Gewissheit, zu Jesus Christus zu gehören,
das darf ich mit Lob und Dank zum Ausdruck bringen.
(Heidi Taut)
-.-.-.-.-.-.-.-.-.--.-.-.--.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-
n a c h l e s e n
hier besteht die Möglichkeit, die vorherigen
Andachten nachzulesen